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✨ Eine Weste ist der letzte Schliff für einen gut gekleideten Anzug
Beim Anzugkauf konzentrieren sich die meisten Menschen auf Sakko und Hose. Doch eine gut sitzende Weste kann Ihren Look komplett verwandeln und Eleganz, Struktur und zeitlose Raffinesse hinzufügen.
Der Schlüssel ist die Wahl der richtigen Größe, und das beginnt mit ein paar einfachen Messungen zu Hause. Mit nichts weiter als einem weichen Maßband und einer Weste, die Ihnen bereits gut passt, können Sie selbstbewusst die perfekte Passform finden.

Wesentliche Messungen
1. Schulterbreite
Knöpfen Sie die Weste zu und legen Sie sie flach hin. Messen Sie über den Rücken von einer Schulternaht zur anderen.
Die Schulterbreite bestimmt, wie natürlich die Weste auf Ihren Schultern sitzt.
- Die Schulternähte sollten eng mit Ihren eigenen Schultern abschließen.
- Wenn die Schultern zu breit sind, kann die Weste übergroß wirken.
- Sind sie zu eng, kann dies die Bewegung einschränken und Falten um die Armausschnitte erzeugen.
2. Achselweite (Brustweite)
Legen Sie die Weste flach und komplett zugeknöpft hin. Messen Sie gerade quer von einer Achselnaht zur anderen.
Dieses Maß bestimmt, wie viel Platz Sie im Brustbereich haben werden.
- Eine bequeme Brustweite ermöglicht leichte Bewegung, ohne sich eng anzufühlen.
- Ist sie zu eng, können die Knöpfe beim Schließen spannen.
- Ist sie zu weit, kann die Weste unter Ihrem Sakko locker wirken.
Messen Sie die Weste immer im zugeknöpften Zustand, um einen genauen Vergleich zu gewährleisten.
3. Taillenweite
Legen Sie die Weste flach und komplett zugeknöpft hin. Messen Sie gerade quer über die schmalste Stelle der Taille.
Die Taillenweite verleiht einer Weste ihr maßgeschneidertes Aussehen.
- Eine schlankere Taille schafft eine schärfere, figurbetontere Silhouette.
- Eine geräumigere Taille bietet mehr Komfort und einen entspannteren Look.
- Viele Westen verfügen über einen verstellbaren Rückenriemen, mit dem Sie die Passform nach dem Anziehen feinjustieren können.
Wenn Sie zwischen zwei Größen liegen, ist es im Allgemeinen besser, eine etwas geräumigere Weste zu wählen und diese mit der Rückenschnalle anzupassen.
4. Hüftweite
Messen Sie die Weste, während sie flach liegt und zugeknöpft ist, von einer Seite zur anderen über den unteren Saum.
Die Hüftweite sorgt dafür, dass die Weste bequem über Ihren Hüften sitzt, ohne abzuheben.
- Sie sollte flach am Körper anliegen, ohne zu spannen.
- Ist sie zu eng, können die unteren Knöpfe spannen.
- Ist sie zu weit, kann die Weste ihre klare, maßgeschneiderte Form verlieren.
Dieses Maß ist besonders wichtig für längere Westen oder Vintage-Schnitte.
5. Gesamtlänge (ohne Kragen)
Messen Sie vom höchsten Punkt der Schulter (ohne Kragen) gerade nach unten bis zur unteren Vorderseite der Weste.
Die Länge bestimmt, wie die Weste den Rest Ihres Anzugs ergänzt.
- Idealerweise sollte sie den Bund Ihrer Hose vollständig bedecken.
- Eine zu kurze Weste kann Ihr Hemd zwischen Weste und Hose sichtbar lassen.
- Vintage-Westen sind oft etwas länger, besonders wenn sie für das Tragen mit hochgeschnittenen Hosen konzipiert sind.
Wenn Sie vintage-inspirierte, hochgeschnittene Hosen tragen, schafft eine etwas längere Weste die ausgewogenste und eleganteste Silhouette.
💡Letzter Tipp
Der einfachste Weg, die richtige Größe zu wählen, ist der Vergleich dieser Maße mit einer Weste, die Sie bereits besitzen und gerne tragen.
Vintage-Westen sind darauf ausgelegt, klassische Schnitte und hochgeschnittene Hosen zu ergänzen. Wenn die Maße stimmen, schaffen sie eine klare, elegante Silhouette, die Ihr gesamtes Outfit aufwertet.